Betriebsprüfung

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich diejenigen Bürger und Bürgerinnen der Bundesrepublik Deutschland, die zukünftig nichts ahnend den Anordnungsbescheid einer Betriebsprüfung ( Außenprüfung ) in ihrem Briefkasten vorfinden, auf dieses Ereignis nicht nur fiskalisch, sondern auch systematisch rechtlich und mental vorbereiten.

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich jeder Einzelne sofort darüber im Klaren sein muss, dass anschließend in seinem Leben nichts mehr so sein kann, wie es vor dieser “Betriebsprüfung” einmal war.

Den Beweis dafür finden Sie in diesem Magazinbeitrag des Zweiten Deutschen Fernsehen:

“Wie kleine Firmen durch Betriebsprüfungen der Finanzbehörden systematisch in den Ruin getrieben werden sollen”

Es wird allerhöchste Zeit, dass alle zu Betriebsprüfenden den Anordnungsbescheid als einen unmittelbaren Angriff gegen ihre grundgesetzlich garantierte Freiheit empfinden lernen.

Es wird allerhöchste Zeit, dass alle Betroffenen begreifen, dass eine Betriebsprüfung keine Plausibilitätsprüfung darstellt, sondern es jedem Betriebsprüfer Scheins nur um das Eine, nämlich “mach Geld, mach noch mehr Geld“, geht, koste es dabei was es wolle.

Es wird allerhöchste Zeit, dass jeder Einzelne begreift, dass es dem Betriebsprüfer Scheins völlig egal ist, ob sein Tun und Handeln in jeder Hinsicht gesetzlich geschweige denn verfassungsrechtlich legitimiert ist. Der Beschluss des Celler Oberlandesgerichtes von 1986 sagt ausdrücklich:

Zitat:

Allerdings hat sich der Finanzbeamte dabei an das Recht zu halten, ohne dass dieses jedoch seine vordringlichste Aufgabe ist.” ( OLG Celle 17.04.1986, 3 Ws 176/86 ) Zitatende

Es wird allerhöchste Zeit, dass alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland begreifen, dass diese Betriebsprüfer auch vor systematischer Exsistenzvernichtung nicht zurückschrecken.

Es wird allerhöchste Zeit, dass jeder Betroffene begreift, dass selbst der freundlichste Betriebsprüfer zu einem virtuosen Tatsachenverdreher und -Fälscher werden kann, wenn es ihm um das “mach Geld, mach noch mehr Geldprinzip” geht.

Es wird allerhöchste Zeit, dass alle Betroffenen sich mit folgenden Mitteln effektiv gegen eine solche ”mach Geld, mach noch mehr Geldbande” zur Wehr setzen können:

1. Sie bestimmen den Termin und nicht ein Betriebsprüfer!

2. Sie haben dann am Tisch mindestens 2 Zeugen sitzen, die das Geschehen bis zur letzten Minute beobachten und protokollieren!

3. Sie haben das Hausrecht und werden die gesamte Betriebsprüfung in Ihren 4 Wänden mindestens tontechnisch besser noch filmisch dokumentieren!

4. Sie ziehen sich ggf. für die gesamte Dauer der Betriebsprüfung einen qualifizierten Rechtsanwalt für Steuerrecht als Ihren “Steuerverteidiger” hinzu!

5. Sie schweigen und antworten nur dann, wenn Sie die Fragen des so genannten Betriebsprüfers zweifelsfrei verstanden haben!

6. Sie protokollieren den Namen und die Ausweisnummer des Betriesprüfers!

7. Sie verlangen über jedes Stück Papier und jeden Aktenordner, die der Betriebsprüfer mitnehmen will, eine genaue schriftliche Quittung, es reicht nicht aus: 100 Blatt Papier und 3 Aktenordner!

8. Sie geben keine Originale heraus, Kopien reichen, dokumentieren Sie dieses am Besten per digitaler Fotografie eines jeden einzelnen Details!

9. Sie verlangen eine Schlussbesprechung!

10. Sie verlangen den so genannten BP-Bericht nach dessen Fertigstellung zur Stellungnahme!

11. Sie verlangen umfassende Einsicht in Ihre Steuerakten beim Finanzamt!

12. Melden Sie sich auf einem Ihnen vertrauenswürdigen Interportal an und berichten Sie zeitnah sämtliche Details, nennen Sie ausdrücklich den Namen Ihres Betriebsprüfers sowie dessen Dienststelle ( Finanzamt )!

13. Suchen Sie unbedingt Kontakt zu ebenfalls betriebsgeprüften Menschen, tauschen Sie unbedingt Ihr Wissen untereinander aus!

14. Unterrichten Sie zeitnah ggf. die Presse, Rundfunk, Fernsehen, schildern Sie kurz und knapp, ohne Emotionen!