“Code red” anstatt freiheitlich-demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes
Für den hochdekorierten Colonel Jessep steht die Ehre der Marines über dem Gesetz, deshalb befiehlt er eine illegale Strafaktion, den “Code red”, bei dem das Opfer zu Tode kommt. Daraufhin sollen die beiden Soldaten, die nichts anderes gelernt haben als die ihnen von ihren jeweils unmittelbaren Vorgesetzten gegebenen Befehle auszuführen, “ihren Kopf hinhalten”.
Obwohl alle Beteiligten wissen, dass es keine gesetzlosen Befehle, also auch keinen “Code red”, geben darf, wird gegen die ahnungslosen Befehlsempfänger ermittelt und vor einem Militärstrafsenat mit dem Ziel der Verurteilung verhandelt. Unter allen Umständen soll verhindert werden, dass der wahre Schuldige, nämlich der Befehlsgeber des illegalen “Code red”, Colonel Jessep, wegen dieses Verbrechens zur Verantwortung gezogen wird.
Auch in Deutschland herrscht seit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 23.05.1949 scheinbar ein sog. “Code red” mit der Folge, dass die drei Gewalten sich ausdrücklich nicht an die ihnen im Grundgesetz zwingend aufgetragenen grundgesetzlichen Vorschriften halten, stattdessen den Grundrechtsträger systematisch bei der Inanspruchnahme seiner grundgesetzlich verbürgten Freiheitsgrundrechte bekämpft und das seit 60 Jahren.
Details für diese These finden sich hier im blog.
Die Parallelen zum Film “Eine Frage der Ehre” sind frappierend.