Bücherverbrennung am 10.05.1933

Der Staat wurde in eine Raubmaschine ohne Beispiel verwandelt. Während des Zweiten Weltkrieges stellte die NS-Regierung die große Mehrheit der Deutschen mit einer Mischung aus sozialpolitischen Wohltaten ruhig, mit guter Versorgung und kleinen Steuergeschenken. Die Kosten dieser “Gefälligkeitsdiktatur” hatten Millionen von Europäern zu tragen, deren Besitz und Existenzgrundlagen zum Vorteil der deutschen Volks- und Raubgemeinschaft enteignet wurden. Der Autor des Buches “Hitlers Volksstaat - Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus”, Prof. Götz Aly, weist nach, wie die Erlöse aus dem Verkauf von jüdischem Vermögen überall in die Europa in die deutsche Kriegskasse flossen und damit auch in die Taschen der Soldaten.

Wer von den vielen Vorteilen für Millionen einfacher Deutscher nicht reden will, der sollte vom Nationalsozialismus und vom Holocaust schweigen.

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Bundespräsident Köhler sagte aus Anlass 75 Jahre Bücherverbrennung am 09.05.2008, Deutschland habe seine Lehre aus der Historie gezogen.

Köhler wörtlich:

Wir haben aus der Geschichte von Vertreibung und Exil gelernt. Das demokratische Deutschland ist zur Exilheimat wenn man es so nennen kann von bedrohten und verfolgten Autoren aus aller Welt geworden und das ist gut.

Köhler wandte sich auch gegen Beschränkungen des geistigen Schaffens in der Gegenwart:

Köhler wörtlich:

“Wer Bücher, wer Filme, wer Theateraufführungen, wer Karikaturen verbieten will, der ist auf dem falschen Weg.”

Die Freiheit des Wortes und der Kunst müsse verteidigt werden, damit sich solche Bilder, wie die vom 10. Mai 1933 niemals wiederholen.

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 Während die Finanzverwaltung bis heute noch immer plündert, produzieren die Finanzgerichte die nötige “Scheinlegalität durch Rechtsbeugung”. Bis heute sind weder die deutsche Finanzverwaltung noch die Finanzgerichte Bestandteil der grundgesetzlich verbürgten Freiheit.

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